Baumpflege und Garten

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Wir wollen aber auch Firmen und Einzelpersonen die Möglichkeit bieten, kostenfrei Artikel bzw. Fachbeiträge zu publizieren. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie zukünftig in einem speraten Beitrag zur Pressearbeit sowie in den Fragen und Antworten (FAQ).

So vielfältig die Themen sind, so vielfältig sind auch die Fragen, die sich rund um den eigenen Garten und die Bäume stellen. Von der Baumpflege bis zum Gartenbau schlüsseln wir hier die wichtigsten Grundlagen für Sie auf:

Was zählt eigentlich zur Baumpflege?

Die Baumpflege ist ein Überbegriff für zahlreiche Arbeiten, die am Baum sowie in seinem Umfeld im Garten durchgeführt werden. Das oberste Ziel der langfristige Erhalt eines gesunden, vitalen und sicheren Baumbestandes. Zu den grundlegenden Maßnahmen in der Baumpflege zählen:

  • Regelmäßige Baumpflege und Bodenverbesserung
  • Artgerechter Baumschnitt bzw. Kronenschnitt
  • Totholzentfernung und Sturmschadenbeseitigung
  • Kronensicherung und Arbeiten im Wurzelbereich
  • Durchführung von Neu- und Ersatzpflanzungen
  • Baumfällung bei irreparabler Verkehrssicherheit

Wer darf diese Maßnahmen durchführen?
Generell kann sich jeder an der Baumpflege im eigenen Garten versuchen! Jedoch sollte beachtet werden, dass falsch durchgeführte Maßnahmen dem Baum schaden können. Obwohl es keinen offiziellen Ausbildungsberuf zum Baumpfleger gibt, verfügen Landwirte, Forstwirte und Gärtner über die notwendigen Grundkenntnisse, um die Arbeiten fachgerecht auszuführen.

Bäume in einer Großstadt

Baumpflege: Vitale Bäume verbessern das Leben in der Stadt

So beeindruckend die Bauten und Straßenzüge in Großstädten sind, können sie ohne natürliche Grünflächen nicht überdauern. Seien es Parks, Alleen oder Gärten: Während Bäume als Gestaltungselement eingesetzt werden, tragen sie auch einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima bei.

Wann darf man überhaupt Bäume schneiden?

Der schonende Form- und Pflegeschnitt ist das ganze Jahr über möglich. Ein radikaler Baumschnitt ist zwischen dem 01. Oktober und dem 28. / 29. Februar erlaubt. Außerhalb dieser Periode gilt ein Verbot für größere Schnittmaßnahmen, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Der richtige Zeitpunkt spielt nicht nur angesichts der geltenden Gesetze eine wichtige Rolle, sondern auch hinsichtlich der artgerechten Baumpflege:

  • In der Vegetationsperiode überwallen und heilen Schnittwunden besser.
  • Ein Rückschnitt im Herbst fördert das Wachstum und die Triebbildung.
  • Baumschnitte an Obstbäumen erfolgen im Frühjahr bei milden Temperaturen.

Wie schneidet man einen Baum richtig?
So einzigartig jeder Baum ist, so individuell ist auch seine Pflege. Einige allgemeine Tipps für den richtigen Baumschnitt gibt es dennoch. Um großen Wunden am Stamm beim Absetzen von Ästen vorzubeugen, sollte der Schnitt unten an der Rinde angesetzt werden. Zur Sicherheit sollte der Ast stückweise abgeschnitten werden. Mit scharfem Werkzeug beugt man zudem einer Ausfransung vor. Für eine optimierte Licht- und Nährstoffversorgung sollten Konkurrenztriebe sowie Wasserschosse entfernt werden. Wissenswert: Wundverschlussmittel sind in der Regel nicht notwendig, sofern der Baumschnitt sauber durchgeführt wurde.

Wann darf man Bäume fällen?

Baumfällungen sind in der Zeit zwischen dem 01. Oktober und dem 28. / 29. Februar erlaubt. Die rechtliche Grundlage bildet § 39 (5) Nr. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes. Demnach ist es verboten, Bäume in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September abzuschneiden oder „auf den Stock“ zu setzen. Möchte man einen Baum im Garten fällen, muss neben dem Artenschutz auch die örtlich geltende Baumschutzverordnung eingehalten werden. Bei geschützten Bäumen ist das ganze Jahr über eine behördliche Genehmigung für die Baumfällung erforderlich. Diese ist für Baumbesitzer generell mit Auflagen wie einer Ersatzpflanzung oder Ausgleichszahlung verbunden.

Wer kann eine Baumfällung sicher durchführen?
Genau wie in der Baumpflege gibt es keine Voraussetzungen an die Qualifikation der Person, die einen Baum auf ihrem eigenen Grundstück fällen möchte. Im Vergleich zu einem Baumschnitt ist die Baumfällung jedoch eine wesentlich komplexere Maßnahme. Insbesondere, wenn es um die Sicherheit und die umgebenden Standortfaktoren geht. Eine Fällung vom Boden aus oder mit Hilfe von Hebebühnen kann nur dann realisiert werden, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. An Standorten wie Gärten ist dies meist nicht geben. Eine platzsparende und zugleich umweltschonende Alternative bietet die Seilklettertechnik (SKT). Diese wird von Baumkletterern angewandt, um den Baum sicher Stück für Stück von oben abzutragen.

Was versteht man unter Gartenbau?

Der Gartenbau ist eine eigenständige Branche sowie ein umgangssprachlicher Überbegriff für die Kultivierung von Pflanzen. Diese werden entweder zur Produktion von Nutzholz, als Gartenzierpflanzen oder zur Selbstversorgung angebaut und gepflegt. Zudem wird der Gartenbau – auch als Hortikultur oder Gartenkultur bezeichnet – häufig synonym für die Ausgestaltung von Gartenflächen verwendet. Beispielsweise, wenn es um das Anlegen von Wegen durch Pflasterarbeiten geht.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gartenbau und Landschaftsbau?
Der Unterschied zwischen dem Landschaftsbau und dem Gartenbau liegt im Detail. Ein Gärtner übernimmt primär den Anbau, die Züchtung und Pflege diverser Pflanzen in befriedeten Gärten. Im Vergleich dazu kümmert sich ein Landschaftsgärtner auch um die Konzeption und den Bau von weiteren Grünanlagen.

Was zählt zum Garten- und Landschaftsbau?
Der Garten- und Landschaftsbau (kurz „GaLaBau“) zählt zu den grünen Wirtschaftszweigen, dazu zählen neben der Planung und Errichtung von Grünflächen zählen verschiedene Fachrichtungen. Die wichtigsten sind der Obstbau, der Zierpflanzenbau, der Gemüsebau, die Friedhofsgärtnerei, die Staudengärtnerei sowie der Betrieb von Baumschulen. Bei Privatgärten steht vor allem die Pflege des Rasens, der Zier- und Nutzpflanzen sowie baulicher Anlagen im Fokus.

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