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Grundstücke für Begrünung vorbereiten

Es ist ein einzigartiges Gefühl, endlich in das langersehnte Eigenheim ziehen zu können. Dabei führen viele Wege zum Immobilieneigentum. Während die einen ein Bestandsobjekt kaufen oder erben, entscheiden sich andere für den Hausbau. Die Planung und Errichtung des Hauses steht zwar an erster Stelle, jedoch darf auch der umgebende Garten nicht vergessen werden. Für eine schnelle und attraktive Begrünung des Grundstücks bietet das Verlegen von Fertigrasen eine beliebte Lösung. Zuvor gilt es jedoch, den strapazierten Boden für den neuen Rasen vorzubereiten.

Die Bodenvorbereitung als Dreh- und Angelpunkt

Die Haus- und Gartenplanung gehen Hand in Hand, jedoch werden die eigentlichen Arbeiten üblicherweise nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erledigt. Und das aus gutem Grund: Das Grundstück wird während des Hausbaus stark beansprucht. Einerseits, weil der Boden durch schwere Arbeitsgeräte und das gelagerte Baumaterial verdichtet wird. Andererseits, weil auch diverse Erdarbeiten durchgeführt werden müssen. Bevor man also den Fertigrasen im Garten verlegen kann, müssen die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden.

Schutt, Mischabfälle und dergleichen mehr: Nachdem das Haus errichtet wurde, müssen die überschüssigen Baumaterialien vom Grundstück entsorgt werden. Sobald der Boden freigelegt wurde, wird er nun schrittweise für die Begrünung vorbereitet. Generell ist es ratsam, zuerst die befestigen Terrassen und Wege anzulegen, bevor es an den Fertigrasen geht. Auf diesem Wege wird der Rasen nicht unnötig beschädigt. Das Erdreich im Garten, auf dem künftig Pflanzen wachsen und gedeihen sollen, muss nach den Bauarbeiten aufgelockert und begradigt werden.

Der Boden teilt sich in drei Schichten auf – der Untergrund, der Unterboden sowie die oberste Schicht, der Mutterboden. Der Unterboden sollte aufgelockert und von Wurzelwerk befreit werden, um die idealen Voraussetzungen für das Pflanzenwachstum zu schaffen und Staunässe vorzubeugen. Nachdem der Unterboden begradigt wurde, wird der nährstoffhaltige Mutterboden in einer Höhe von rund 20 cm aufgetragen. Auch hier ist zu beachten, dass er möglichst eben sein sollte. Wurden die Bodenflächen ausreichend vorbereitet, geht es im nächsten Schritt darum, endlich den ausgewählten Fertigrasen zu verlegen und frisches Grün auf das Grundstück zu bringen.

In Eigenregie oder mit Unterstützung: Fertigrasen verlegen lassen

Der heimische Rasen ist der Stolz vieler Hausbesitzer. Damit auch der eigene Garten in jeder Hinsicht begeistert, kommt es neben der Bodenvorbereitung auch auf die Wahl einer passenden Rasensorte an. Dabei sollte man sich folgende Fragen stellen: Ist der Standort sonnig, halbschattig oder verschattet? Wie häufig wird die Rasenfläche genutzt und betreten? Wie hoch soll der Pflegeaufwand sein? So hat man die Wahl zwischen einem belastbaren Sport- und Spielrasen, einem Schattenrasen für lichtarme Standorte sowie einem attraktiven Zierrasen. Generell ist es empfehlenswert, sich eine individuelle Beratung zu sichern und den neuen Fertigrasen von einem Fachbetrieb verlegen zu lassen.

Hausbesitzer, die sich mit Arbeiten im Garten bereits auskennen, entscheiden sich oftmals dafür, ihre Flächen selbst zu begrünen. Dies setzt jedoch einen entsprechenden Kenntnisstand, spezielles Werkzeug sowie ausreichend Zeit voraus. Möchte man auf Nummer sicher gehen, lässt man den Fertigrasen von einem erfahrenen Betrieb verlegen. Neben einer professionellen Ausführung der Arbeiten besteht hier der größte Vorteil darin, dass die idealen Grundbedingungen für ein vitales Wachstum geschaffen werden. Nicht zuletzt erhält man hilfreiche Ratschläge für die anschließende Rasenpflege. Je besser es dem Rasen geht, desto schöner und pflegeleichter ist er auch. Das Ergebnis ist eine attraktive Grünfläche, die zum Entspannen und Verweilen einlädt.