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Terrassenbau im Garten: Planung und Tipps zur Umsetzung

Es gibt viele Gründe dafür, sich an den Terrassenbau zu wagen. Häufig steht der Wunsch im Vordergrund, Flächen in einem neuen Stil zu gestalten. Auch Risse und andere Schäden im alten Belag animieren dazu, die Terrasse grundlegend aufzufrischen. In anderen Fällen geht es um die erste Befestigung von Grundstücken, etwa im Zuge eines Neubaus. Unabhängig vom Beweggrund gilt: Wer in seinem Garten eine Terrasse bauen möchte, muss bei der Planung zahlreiche Faktoren berücksichtigen. Neben der visuellen Gestaltung spielen die handwerklich korrekte Umsetzung, die rechtlichen Vorgaben sowie das verfügbare Budget eine zielführende Rolle.

  • Erst die Optik bestimmen, dann die Terrasse bauen
    • Materialien für den Terrassenbelag
    • Verlegemuster in verschiedenen Stilen
  • Anleitung für Pflasterarbeiten in ungebundener Bauweise
  • Ausführung als Hochterrasse mit Unterkonstruktion
  • Hinweise zur Baugenehmigung und den Kosten

Erst die Optik bestimmen, dann die Terrasse bauen

Bevor es an die Gestaltung geht sei gesagt, dass eine Terrasse nicht nur schön, sondern auch dauerhaft eben und stabil sein muss. Setzungen, Staunässe oder Frostschäden entstehen häufig durch vermeidbare Fehler im Terrassenbau. Auch ein ausreichendes Gefälle muss berücksichtigt werden, damit Wasser von der Immobilie weggeleitet wird.

Eine fachgerechte Ausführung der Pflasterarbeiten beginnt in der Planungsphase. Geht es an die Umsetzung, sind geeignetes Werkzeug, hochwertige Baustoffe und ein korrekt aufgebauter Untergrund unerlässlich. Mit einer sorgfältigen Abstimmung aller Arbeitsschritte stellt man sicher, dass die Fläche auch nach vielen Jahren ihre Form und Tragfähigkeit behält. Alternativ kann man die Terrasse im Garten von einem Fachbetrieb bauen lassen, während man sich mehr Zeit für andere Dinge nimmt. Beispielsweise, wenn es um die Wahl des Terrassenbelags und des Verlegemusters geht.

Materialien für den Terrassenbelag

Gibt das Budget die Richtung vor, stellen Pflastersteine aus Beton eine preiswerte und doch funktionale Lösung für den Terrassenbelag dar. Natursteine wie Granit oder Travertin bestechen durch ihre zeitlose Eleganz. Um ihre natürliche Wirkung zu unterstreichen, können sie auch als unregelmäßig geformte Bruchsteinplatten erworben werden.

Natursteinplatten mit unregelmäßigen Kanten in einem Wildverband

Geht es um aktuelle Trends im Terrassenbau, liegt man mit Feinsteinzeug richtig: Keramische Platten, die in zahlreichen Designs wie Holz-, Naturstein- oder Betonoptik verfügbar sind. Eine ähnlich vielfältige Lösung bieten WPC-Terrassen, kurz für „Wood-Plastic-Composites“. Ein Verbundswerkstoff aus Holz und Kunststoff, der pflegeleicht und witterungsbeständig ist. Möchte man im Garten eine WPC-Terrasse bauen, gibt es Unterschiede zu klassischen Pflasterarbeiten, da sie auf einer Unterkonstruktion montiert wird.

Verlegemuster in verschiedenen Stilen

Neben dem Belag hat das Verlegemuster einen wesentlichen Einfluss darauf, wie die Terrasse später aussehen wird. Bei unregelmäßig geformten Natursteinen kommt der Wildverband zum Einsatz. Dabei werden die Steine nicht etwa willkürlich verlegt. Stattdessen wird eine Verzahnung erzeugt, bei der die Fugenbreiten möglichst gleichmäßig bleiben. Dem steht der Kreuzfugenverband für gleichförmige Steine gegenüber, welcher mit durchlaufenden Fugen ein symmetrisches Muster ergibt. Werden die Pflastersteine um die Hälfte ihrer Länge versetzt, handelt es sich um einen Reihenverband.

Nahaufnahme von Betonpflaster in einem Reihenverband mit Halbversatz

Eine weitere Option für den Terrassenbau eröffnet der Diagonalverband: Die Steine werden in einem Winkel von 45° zur Hauptachse der Fläche verlegt, wodurch eine spannende Dynamik entsteht. Wer es noch abwechslungsreicher mag, kann sich für den Fischgrätverband entscheiden. Dabei entsteht ein Zickzack-Muster, indem die Längsseiten der Pflastersteine im rechten Winkel zueinander verlegt werden.

Anleitung für Pflasterarbeiten in ungebundener Bauweise

Weg von der Optik, hin zur Arbeit: Möchte man eine ebenerdige Terrasse im Garten bauen, bietet sich eine ungebundene Bauweise an. Der Unterschied zur gebundenen Bauweise besteht darin, dass man die Pflastersteine lose auf das Splittbett legt, statt sie mit Klebermörtel zu fixieren. Die Umsetzung ist einfacher und erlaubt Korrekturen, die bei gebundenen Steinen nicht möglich sind. Während sich die genaue Vorgehensweise im Terrassenbau nach individuellen Anforderungen richtet, folgt sie prinzipiell den folgenden Schritten.

Schritt 1: Planung und Vermessung
Zu Beginn des Terrassenbaus werden Lage, Größe und Ausrichtung der Fläche festgelegt sowie der Belag und das Verlegemuster ausgewählt. Eine exakte Vermessung ist notwendig, um Materialmengen korrekt zu kalkulieren. Zudem müssen die Aufbauhöhen berücksichtigt werden, damit die Terrasse bündig abschließt.

Schritt 2: Aushub und Bodenvorbereitung
Nach dem Abstecken der Fläche erfolgt der Aushub bis zur erforderlichen Tiefe, die sich aus der Summe von Belag, Pflasterbett und Tragschicht ergibt. Der Untergrund wird von Wurzeln und Steinen befreit, plan abgezogen und verdichtet. Bereits jetzt wird ein Gefälle von etwa 2 bis 3 % hergestellt.

Schritt 3: Einbau der Trag- und Frostschutzschicht
Die Trag- und Frostschutzschicht aus Kies oder Schotter (0/32 mm oder 0/45 mm) bildet das Fundament im Terrassenbau. Sie wird lagenweise eingebaut und gründlich verdichtet, wobei das Gefälle weiterhin eingehalten wird. Die Schichtdicke beträgt in der Regel etwa 20 cm.

Eine Rüttelplatte verdichtet die Tragschicht aus Schotter für eine Terrasse

Schritt 4: Einfassung der Terrasse mit Randsteinen
Ob man Randsteine zur Einfassung setzen sollte oder nicht, hängt von der jeweiligen Ausführung ab. Die stabilisierenden Randsteine werden auf der noch nicht final aufgebauten Tragschicht in ein Betonbett gesetzt und mit einer Rückenstütze gesichert. Nach dem Aushärten wird die Tragschicht bis zur Endhöhe ergänzt und weiter mit der Rüttelplatte verdichtet.

Schritt 5: Herstellung des Pflasterbetts
Auf die verdichtete Tragschicht wird ein Pflasterbett aus Sand oder Feinsplitt (Korngröße 0/5 mm) aufgebracht. Die Schichtdicke beläuft sich generell auf 5 cm. Das Material wird gleichmäßig verteilt und mit Abziehschienen exakt auf Höhe gebracht.

Schritt 6: Verlegen und Verfugen der Pflastersteine
Zum Abschluss des Terrassenbaus werden die Pflastersteine von einer festen Bezugskante aus im gewählten Muster verlegt. Höhenunterschiede werden im Pflasterbett ausgeglichen. Anschließend werden die Fugen eingesandet und die fertige Fläche mit einer Rüttelplatte schonend bearbeitet.

Wie so oft ist die Theorie einfacher als die Praxis. Um im Garten auf Nummer sicher zu gehen, kann man die Terrasse auch bauen lassen. Hier beraten Fachbetriebe für Pflasterarbeiten zu geeigneten Lösungen, welche auf die Standortbedingungen und persönliche Gestaltungswünsche abgestimmt sind.

Ausführung als Hochterrasse mit Unterkonstruktion

Möchte man die Terrasse in einem Garten bauen lassen, in dem das Gelände stark abfällt oder das Bodenniveau deutlich unterhalb der Schwelle zum Hauseingang liegt, bietet sich eine Hochterrasse an. Hier kommt eine tragende Unterkonstruktion zum Einsatz, die den Höhenunterschied ausgleicht. Je größer dieser Unterschied ausfällt, desto anspruchsvoller ist der Terrassenbau.

Wichtig: Bei besonders hohen Hochterrassen ist eine präzise statische Berechnung unerlässlich, um die Tragfähigkeit der Stützen und Querbalken zu gewährleisten. Ab einer Absturzhöhe von mehr als einem Meter ist zudem ein fest montiertes Geländer vorgeschrieben.

Hinweise zur Baugenehmigung und den Kosten

In Deutschland ist das Baurecht Ländersache. Ob man eine Baugenehmigung braucht, um im Garten eine Terrasse zu bauen, lässt sich damit nicht einheitlich beantworten. Eine ebenerdige Terrasse ist oft nicht genehmigungspflichtig, sofern sie nicht 30 m² Fläche und 3 m Tiefe überschreitet. Zur Sicherheit sollte man bei der zuständigen Behörde nachfragen, bevor man loslegt. Handelt es sich um eine Hochterrasse oder eine Terrasse mit Überdachung, gelten ab einer bestimmten Höhe und Größe strengere Vorgaben.

Genau wie Regelungen zur Baugenehmigung fallen auch die Kosten für den Terrassenbau unterschiedlich aus. In erster Linie hängen sie davon ab, ob man in seinem Garten selbst ans Werk geht oder die Terrasse vom Profi bauen lassen möchte. Der Preis für den Terrassenbelag pro Quadratmeter variiert je nach Material, Qualität und Größe.

Hier einige Preisbeispiele mit Richtwerten von Baumärkten:

  • Einfache Betonpflastersteine: ab ca. 10 € / m²
  • Waschbetonplatten: ab ca. 20 € / m²
  • Granit-Terrassenplatten: ab ca. 30 € / m²
  • WPC-Terrassendielen: ab ca. 50 € / m²
  • Quarzit-Natursteinplatten: ab ca. 65 € / m²

Hinzu kommen noch weitere Baustoffe, etwa für die Tragschicht, das Pflasterbett und die Fugen. Lässt man den Terrassenbau durch einen Fachbetrieb umsetzen, bewegen sich die durchschnittlichen Kosten zwischen 70 € und 180 € pro Quadratmeter, inklusive Material. Letztlich sollte man nicht an der falschen Stelle sparen, damit man lange Freude am fertigen Ergebnis hat.

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