Baumpflege und Garten
  • Startseite
  • Baumpflege
    • Baumschnitt
    • Baumfällung
    • Baumschutz
  • Gartenbau
    • Gartenpflege
    • Fertigrasen
    • Pflasterarbeiten
  • Experten in Ihrer Nähe
  • Umwelt & Technik
    • Gerüstlose Höhenarbeiten
  • Kontakt
  • Menü Menü

Frühling als optimaler Zeitpunkt für den Baumschnitt in Hamburg

In Vergangenheit wurde häufig der Winterschnitt als universelle Empfehlung ausgesprochen. Mittlerweile hat sich jedoch der Frühling als Zeitraum für einen pflegenden Baumschnitt etabliert. Diese Empfehlung beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wundheilung. Innerhalb der Vegetationsperiode können Bäume Schnittwunden besser abschotten und überwallen, da sie in Saft stehen. Wann genau Bäume von der Winterruhe in das aktive Wachstum übergehen, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Ein Signal sind die Temperaturen und damit auch das Klima, welches die Planung von einem Baumschnitt in Hamburg mitbestimmt.

  • Einfluss vom Klima auf die richtige Zeit für den Baumschnitt
  • Vorteile der Frühjahrspflege auf den Punkt gebracht
  • Baumarten in Hamburg, die man im Frühjahr schneiden sollte
  • Ertragssteigernder Obstbaumschnitt an Kernobst im Garten

Einfluss vom Klima auf die richtige Zeit für den Baumschnitt

Die Abschottungs- und Überwallungsprozesse in der Vegetationsperiode gewährleisten einen besseren Wundverschluss und senken das Risiko eines Schädlingsbefalls. Diese erhöhte Heil- und Abwehrkraft setzt ein, wenn die Baumkrone wieder mit Wasser und Nährstoffen versorgt wird. Daraus folgt die Empfehlung, pflegende Baumschnitte in der Vegetationsperiode im Frühling durchzuführen, also etwa ab März. Einen tages- oder wochengenauen Schnittzeitpunkt für alle Bäume kann man jedoch nicht festlegen. Einerseits, weil jede Baumart eigene physiologische Vorgänge durchläuft und individuelle Anforderungen an die Baumpflege stellt. Andererseits, weil auch die umweltbedingten Faktoren verschieden sind.

So macht es einen kleinen aber feinen Unterschied, ob man einen Baum im maritimen Klima Norddeutschlands oder dem kontinentalen Klima im Binnenland schneiden möchte. Aber warum?

Der Wechsel in die Vegetationsperiode setzt ab Temperaturen über 5° Celsius ein. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner warmer Tag, sondern eine Phase mit steigenden Tages- und Bodentemperaturen. Im maritimen Klima wird dieser dauerhafte Schwellenwert früher erreicht. Der Temperaturanstieg im Frühjahr ist zwar langsamer als im kontinentalen Klima, dafür aber beständiger. Dadurch sinkt das Risiko für schädlichen Spätfrost. Dementsprechend kann der Baumschnitt im maritimen Klima Hamburgs etwas zeitiger erfolgen.

Eine zuverlässige Konstante ist dies aber nicht: Die Witterungsbedingungen müssen jedes Jahr individuell betrachtet werden, um den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Darüber hinaus hat der Klimawandel einen Einfluss auf die Baumpflege in ganz Deutschland, da sich die phänologischen Jahreszeiten verändern. Durch die Erwärmung steigen die mittleren Tagestemperaturen früher an, wodurch sich die Dauer der Vegetationsperiode verlängert und die Winterruhe verkürzt.

Wichtig zu wissen:
Bei der Baumpflege sind sowohl die Hamburger Baumschutzverordnung als auch das Bundesnaturschutzgesetz zu beachten. Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, dürfen zwischen dem 01. März und dem 30. September nicht abgeschnitten oder entfernt werden. Weiterhin zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte. Sicherheitsbedingte Schnittmaßnahmen, die radikaler sind, bedürfen gegebenenfalls einer Ausnahmegenehmigung.

Vorteile der Frühjahrspflege auf den Punkt gebracht

Die verbesserte Wundheilung im Frühling bildet die physiologische Grundlage für den Baumschnitt, ist jedoch nicht das eigentliche Ziel der Baumpflege. Entscheidend ist vielmehr, die Vitalität, Verkehrssicherheit und die kontrollierte Entwicklung sicherzustellen.

Vitalitätsförderung durch bessere Versorgung:
Ein gezielter Frühjahrsschnitt optimiert die Licht- und Luftzufuhr in der Krone. Während die Photosyntheseleistung gestärkt wird, werden die Nährstoffe effizienter verteilt.

Vorbeugung von Fehlentwicklungen:
Rechtzeitige Korrekturen verhindern die Bildung von Zwieseln, reibenden Ästen und Konkurrenztrieben. Ziel ist eine Baumkrone, die dem natürlichen Habitus entspricht.

Erkennung und Entfernung von Totholz:
In der Vegetationsperiode lassen sich abgestorbene Äste besonders gut erkennen, da sie kein Laub tragen. Indem man sie entfernt, wird das Risiko für Fäulnis und Schädlingsbefälle reduziert, während auch die Verkehrssicherheit gewährleistet wird.

Abschneiden bruchgefährdeter Äste:
Das maritime Klima geht mit erhöhten Windstärken einher. Umso wichtiger ist es, bruchgefährdete Äste zu entnehmen, um vermeidbaren Sturmschäden zuvor zu kommen. Die Reduktion der Windlast durch Auslichten kann bei stark ausladenden Kronen sinnvoll sein.

Förderung der Blütenbildung:
Bestimmte Bäume schneidet man mit dem Ziel, die Bildung von kräftigeren Blüten- und Fruchttrieben zu unterstützen. Dies erreicht man, indem Konkurrenztriebe entfernt werden und die Nährstoffversorgung in die Leittriebe gelenkt wird.

Baumarten in Hamburg, die man im Frühjahr schneiden sollte

Von Parks über Alleen bis hin zu Gärten: In der Hansestadt trifft man auf eine große Vielfalt an Baumarten. Während für Privatgärten keine flächendeckenden Angaben vorliegen, liefern öffentliche Baumkataster und Zählungen detaillierte Informationen zu den mehr als 227.000 Straßenbäumen. Im Jahr 2022 wurden in der NABU StadtNatur-Tagung zum öffentlichen Baumbestand die 10 häufigsten Straßenbäume vorgestellt:

  1. 42.000 Stieleichen
  2. 33.700 Holländische Linden
  3. 18.000 Spitzahorne
  4. 14.400 Winterlinden
  5. 11.300 Hainbuchen
  6. 10.000 Ahornblättrige Platanen
  7. 8.600 Sandbirken
  8. 6.900 Gemeine Eschen
  9. 6.290 Bergahorne
  10. 5.100 Feldahorne

Aus dieser Liste zeigt sich, dass das Stadtbild vor allem durch Laubbäume geprägt ist. Nadelbäume treten zwar ebenso auf, jedoch deutlich seltener. So vielfältig die Baumarten sind, so unterschiedlich reagieren sie auch auf Schnittmaßnahmen. Welche Bäume man im Frühjahr schneiden sollte, hängt unter anderem von ihrer Schnittverträglichkeit und dem Saftfluss zum jeweiligen Zeitpunkt ab.

Ast einer Winterlinde nach dem Blattaustrieb im Frühling

Schnitt zu Beginn der Vegetationsperiode

Die Baumarten Robinie und Platane vertragen den Baumschnitt bereits im Vorfrühling gut. Zum März hin bietet sich ein Form- und Pflegeschnitt an den Laubbäumen Hainbuche, Kopfweide und Linde an. Zu den Nadelbäumen zählen hier Eiben, Lebensbäume sowie Lärchen. Trotz ihrer Widerstands- und Regenerationsfähigkeit bleibt eine saubere Schnittführung wichtig, um den Wundverschluss zu fördern.

Laub eines Spitzahorns bei regnerischem Wetter

Schnitt zum Ende der Vegetationsperiode

Bäume, die man möglichst nicht im Frühling schneiden sollte, sind Walnussbäume, Esskastanien, Ahorne und Birken. Weil sie unter hohem Saftdruck stehen, würde aus der Schnittwunde übermäßig viel Flüssigkeit austreten. Hier ist es besser, einen späteren Zeitpunkt in der Vegetationsperiode abzuwarten – etwa im Sommer oder Herbst.

Letztlich entscheidet auch das Ziel der Maßnahme über den optimalen Schnittzeitpunkt. Dafür bedarf es einer präzisen Planung, die durch fundiertes Wissen und eine individuelle Baumansprache untermauert wird. Bei Unsicherheit ist es empfehlenswert, sich an einen spezialisierten Betrieb für Baumarbeiten zu wenden. So zeichnet sich ein artgerechter Baumschnitt durch die Baumpflege Sausen dadurch aus, dass biotische, abiotische sowie sicherheitsrelevante Kriterien in einen stimmigen Zusammenhang gebracht werden. So stellt der Hamburger Fachbetrieb sicher, dass jeder Baum genau die Pflege erhält, die er für seinen sicheren und vitalen Erhalt benötigt.

Logo Baumpflege Sausen

Baumpflege Sausen

Wohlwillstrasse 1
20359 Hamburg
Telefon: 040 57308848
Webseite: www.baumpflege-sausen.de

Besondere Vorsicht ist bei stark eingreifenden Baumschnitten geboten. Zum einen gelten bei geschützten Bäumen die Verbote der Baumschutzverordnung. Zum anderen stellen sie erhebliche Eingriffe in die Baumstatik und -vitalität dar. Kronensicherungsschnitte, Einkürzungen oder sicherheitsbedingte Kappungen sollten erfahrenen Baumpflegern überlassen werden. Auch deshalb, weil die abgetrennten Baumteile zumeist größer als bei einem einfachen Form- und Pflegeschnitt sind, sodass strengere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.

Ertragssteigernder Obstbaumschnitt an Kernobst im Garten

Der Pflegeschnitt an Laub- und Nadelbäumen ist längst nicht die einzige Maßnahme, die man im Frühling ergreifen kann. Die frühe Vegetationsperiode ist ebenfalls der richtige Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt. Jedoch nicht für alle Obstbäume im Garten: Auch hier gilt es, zwischen den Baumarten zu differenzieren. Während Steinobst generell im Sommer geschnitten wird, sollte der Ertragsschnitt an Kernobst wie Äpfeln und Birnen zwischen Februar und März erfolgen.

Junge Knospen eines Apfelbaums in einem Garten

Wie sein Name verdeutlicht, ist das Ziel des Ertragsschnitts die Steigerung der Fruchtqualität und des Fruchtertrags in der Saison. Während sich die genauen Schritte von Baum zu Baum unterscheiden können, folgenden sie einem ähnlichen Prinzip:

  • Geschärftes Werkzeug für saubere Schnittflächen verwenden
  • Stets auf Astring schneiden für eine gute Wundheilung
  • Konkurrenztriebe, Totholz und reibende Äste abschneiden
  • Altes Fruchtholz auf Jungtriebe zurückschneiden

Und wie sieht es bei Obstbäumen und dem Einfluss des maritimen Klimas auf die Baumpflege aus? Wenn es um den Baumschnitt geht, gelten die gleichen Bedingungen wie bei anderen Bäumen auch. Durch die milderen und gleichmäßigeren Temperaturen vergrößert sich der Zeitraum für Schnittmaßnahmen, jedoch muss jedes Jahr weiterhin einzeln betrachtet werden. Im Hinblick auf den Anbau bietet das norddeutsche Klima vorteilhafte Bedingungen für Obstsorten, die einen ausgeglichenen Temperaturverlauf und eine lange Reifezeit bevorzugen – beispielsweise die Apfelsorten Finkenwerder Herbstprinz oder der Celler Dickstiel.

Neue Beiträge

Frühling als optimaler Zeitpunkt für den Baumschnitt in Hamburg

Die Vegetationsperiode im Frühling bietet günstige Bedingungen für Hamburger Baumbesitzer, um Baumschnitte an ihren Gehölzen vorzunehmen. mehr erfahren →

Kronenpflege: Den Kronenschnitt richtig planen

Die regelmäßige Baumkronenpflege sorgt für Sicherheit und Vitalität: Bevor man die Krone schneidet, bedarf es einer zielführenden Planung. mehr erfahren →

Baumpflegemaßnahmen: Ein weiteres Dürrejahr für Berlin

In der Hauptstadt steht die Baumpflege vor klimatischen Herausforderungen, welche den sicheren Erhalt der Bäume zusätzlich erschweren. mehr erfahren →

Was finde ich hier?

Hier finden Sie Wissenswertes und Tipps Rund um die Themen Baum und Garten sowie auch den passenden Fachbetrieb für Baumarbeiten oder Garten- und Landschaftsbau in Ihrer Nähe.

Neueste Beiträge

  • Frühling als optimaler Zeitpunkt für den Baumschnitt in Hamburg
  • Terrassenbau im Garten: Planung und Tipps zur Umsetzung
  • Baumfällung mit Hebebühne an zugänglichen Standorten
  • Seilgestützte Baumfällung in urbanen Gebieten
  • Heckenschnitt: Zeitraum und erlaubte Maßnahmen

Seiten

  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
Link to: Terrassenbau im Garten: Planung und Tipps zur Umsetzung Link to: Terrassenbau im Garten: Planung und Tipps zur Umsetzung Terrassenbau im Garten: Planung und Tipps zur UmsetzungEine Terrasse aus Feinsteinzeug in Sandstein-Optik in einem Garten mit gepflegter RasenflächegoodRanking AI
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen